Ideen
& Konzepte, Projekte & Formate, Orte & Erkundungen, Geselligkeit
& Schabernack auf der Elbinsel Wilhelmsburg & Hamburg

Anfang Dezember 2025 präsentierte ich mein „Mittelwerk“ bei dem ich auf meine „Wilhelmsburger Jahre“ von 2000 bis 2025 blickte. Ideen & Konzepte sowie Projekte & Formate standen im Mittelpunkt der gut 40 Plakate. Diese findet Ihr weiter unter
Wesentliche Gründe für die Ausstellung waren
unter anderem (ungeordnet):
Inventarisierung des digitalen Archivs: Ihr kennt
das vielleicht. Ab und zu kommen einem Laptops oder aus PCs ausgebaute
Festplatten abhanden. Oder man war etwas nachlässig mit den Backups. Jedes
Mal schwört man sich: das passiert mir nicht noch einmal. Na ja, da hilft es
ab und zu eine Inventur zu machen, was man alles noch so hat.
Menschen anschaulich aufzeigen, was man die letzten
25 Jahren so getrieben hat, die nicht ständig in der Nähe waren, denen man
viel erzählte, die sich aber nicht immer was darunter vorstellen konnten,
die eigenen Mutter, die Nichten zum Beispiel.
Verständnis darüber gewinnen, das dies das
Mittelwerk war, eine „Epoche“ sich dem Ende zuneigt und nun eine neue Phase
kommt, das Spätwerk.
Dazu eine Präsentationsform (Printposter A0) wählen,
bei der die persönlichen Erläuterungen zwischen den Tafeln & Themen hin &
herspringen, um Zusammenhänge aufzuzeigen. Bei diversen Rundgängen kamen
immer neue Verknüpfungen & Anekdoten zutage. Das hat große Freude gemacht
und Themen, die sich durch die Phasen & Projekte ziehen, wurden greifbarer,
wie u.a. demographischer Wandel, Digitalisierung, Umweltfreundliches
Handeln, der Wunsch nach einem guten Leben…. und die postmaterialistische
Lebenserotik… Das ist aber in der hier vorliegenden Form leider noch nicht
gelungen. Folgt bestimmt, doch wollte ich endlich das „Ding vom Tisch und im
Netz haben“, um mich frei dem Neuen zu widmen. Ich weiß über die Bedeutung
& Sinnhaftigkeit eben dieser Verbindungen & Querbeziehungen, doch das
vollumfänglich & zur eigenen Zufriedenheit umzusetzen, das braucht seine
Zeit. Und ich wollte nicht warten, bis ich dazu in der richtige Stimmung
bin.
Plädoyer, auch mal „nur“ Ideen, die noch unfertig /
nicht zu Ende gedacht sind, zu zeigen. Auf das sie ein Stück weiter zur
Umsetzung kommen, Komplizen finden... und wissen, dass man noch einige Ideen
in der Schublade hat, alles zu seiner Zeit & Gelegenheit. Oder auch nicht.
Vielleicht müssen Ideen auch nicht umgesetzt werden, sondern haben auch als
reine Gedanken ihren Reiz.
Alle kennen das: Oft sieht mensch nur das Endprodukt
und vergisst, wie es dazu kam, von der Idee zum Konzept zur Umsetzung
Auch wichtig:
Danksagung an
die, die mitgewirkt & geholfen haben, mit Ideen & Tatkraft, und die, die
mich ertragen haben. Dazu passt auch: Eine Art der Erinnerungskultur, visual history… Nutzern von Heute in
Erinnerung bringen, was wieso begann.
Dazu auch eine Reminiszenz an den Ort & Menschen, wo
2005 vieles begann, also genau dort, wo die Ausstellung möglich war im
KuBaSta – Kunst Bauen Stadtentwicklung e.V. im Münzviertel etc.
Und ab und zu realistisch sein ist auch hilfreich.
Gewisse Sachen dauern gerne auch mal länger. Am Beispiel der Reichsstraße
zeigen, das gewissen Projekte lange Vorbereitungs- & Umsetzungszeiten
benötigen. Etwas Hoffnung geben, das man auch ruhig länger dranbleiben muss.
Das, was ausgestellt wurde liegt im Großen & Ganzen
auch digital vor, kann also auch anders präsentiert werden, ggf. auch
youtube mit shownotes & feedbackkanal. Dazu passt: Sich fragen, welcher Art
der Präsentation für die tragende Idee für das Spätwerk geeignet ist.
Ideencollage, Analyse des Angebotes … aktuell ist ein performatives
Theaterstück in der Mache.
Der Komplex: Kunst und Kultur & Der Sprung über die
Elbe: Wie Stadtplanung direkt der Kunst zugutekam und sie wiederum davon
profitierte (eigenes Forschungsfeld) und die Frage: War das eine nachhaltige
Kollaboration?
Die Einsatzfelder der KI erkunden: textliche
Zusammenfassung & Kreation von Bildern aus Text – mal sehr hilfreich, mal
spielerisch. Erkenntnisgewinn ist immer dabei.
Und klar: Zurschaustellung des eigenen Portfolios &
Arbeitsweise für potenzielle Arbeitgeber, Auftraggeber, Investoren &
Komplizen. Schaden kann es nicht.

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2000 : Scientific
Research & Consulting SRC Hamburg & System Dynamics. Ankommen &
Loslegen.
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2001 : Zukunftskonferenz
Wilhelmsburg - Insel im Fluss – Brücken in die Zukunft. Das Weissbuch
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2003 : ESF Projekt. Lokales Kapital für Soziale Zwecke.
Digitalisierung
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2003 : ESF Projekt. Lokales Kapital
für Soziale Zwecke. Eventmanagement
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2005 : AG Kunst & Kultur.
Vorbereitung der IBA 2013 Zwischenpräsentation 2007
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2005 : Lagerhaus E. Eine
frühe Chance der Stadtentwicklung im Hamburger Hafen.
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2005 :
Interkultureller Garten Wilhelmsburg. Idee & Flächensuche.
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2005 :
Interkultureller Garten Wilhelmsburg. Start & Gedeihen.
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2006 : ehem.
Friedhofskapelle „Klein Sand“ & Kunstausstellung „Pflanzendialoge“.
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2006 : Kapellenmusik. 10
Tage Musik neben der Tanke.
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2007 : Flusslicht –
abendliche Barkassenfahrten zu Lichtkunst & -inszenierungen im Hamburger Hafen.
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2007 : Mannesallee in
Wilhelmsburg: Bürgerbeteiligung & Gestaltung der Quartiersachse
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2008 – 2025 :
Plattenverkostung. Ein geselliges, forschendes & vielseitiges Kulturformat.
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2008 : Alter Ballsaal am
Veddeler Elbdeich. Erkundung & Rettungsversuch.
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2008 : P40 – Erkundung &
Testbespielung der Alte Pathologie des AK Eilbek in Hamburg Barmbek-Süd.
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2008 : Ein quadrophonisches
Orgelkonzert im Hamburger Hafen.
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2008 : Wissenschaftsladen
Wilhelmsburg & „Kann Spuren von Kunst enthalten“.
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2009 : Kreatives Zentrum
Veringhof in Wilhelmsburg. Konversion & gemeinwohl-orientierte Entwicklung.
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2009 : Die Wilhelmsburger
Reichsstraße. Von Autobahn zum Lebensraum für Alle
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2010 : Soulkitchenhalle. Eine
lebendige Filmkulisse & öffentliches Wohnzimmer. Start & Übersicht.
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2010 : Soulkitchenhalle
& Exil. Eine lebendige Filmkulisse & öffentliches Wohnzimmer. Impressionen.
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2013 : Soulkitchenhalle
Nutzungsänderung. Chronologie eines Versuches der Stabilisierung.
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2013 : Soulkitchenhalle
Petition, Kommentare & Einsatz der KI
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2013 : Soulkitchenhalle
Exil. Impressionen.
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2014 : Soulkitchenhalle & so
in der Hamburgische Bürgerschaft
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2014 : Soulvillage. Ein
stadtentwicklungspolitisches Freiraumlabor am Kulturkanal.
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2014 : Veringkanal -
Transformation eines Ortes, „Blubber bei die Fische“ & die Soulbrache.
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2014 : ehem.
Friedhofskapelle „Klein Sand“ im Mengepark. Nächster Nutzungsvorschlag.
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2014 : Wilhelmsburger Flakbunker.
Vorschläge zur Bewirtschaftung.
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2014 : Maximilian Kolbe
Kirche. Nutzungsideen statt Abriss.
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2016 : Refugium für urban
gestresste Menschen in Hamburg-Neuenfelde I
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2016 : Refugium für urban
gestresste Menschen in Hamburg-Neuenfelde II
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2017 :
Gleispark. Ein “lost place” mit Potential.
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2017 : Singing roots I.
Ein gemeinschaftliches PflanzenMusikKunstwerk.
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2017 : Singing roots II.
Ein gemeinschaftliches PflanzenMusikKunstwerk.
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2018 : Dreifaltigkeitskirche
Harburg. 3falt Testbespielung.
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2018 :
Dreifaltigkeitskirche Harburg. 3falt Konzeptentwicklung.
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2020 : Corona. Herausforderungen
& Experimente.
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2024 : Hamburger
Innenstadt Lasterkultur. Eine gesellig, musikalische Erkundungstour.
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2024 : Livemusikspielstätten &
Clubs. Studie & neue Kooperationen.
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2025 :
Erinnerungsmusik. Antrag an den Musikfonds.
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2025 : Ausstellung.
Impressionen, Erkenntnisse & Resümee.
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